Hayden, Aldebaran und die Pleyaden

Plejaden und Hayden
Plejaden und Hayden

Das Siebengestirn, die Plejaden,  im oberen Teil des Bildes zu sehen, zeigen um den Stern Merope den bläulich leuchtenden Reflexionsnebel NGC 1435. In der unteren Bildhälfte sind die Hyaden als helle Sterngruppe oberhalb von Aldebaran zu erkennen.  Der etwa 66 Lichtjahre entfernte Aldebaran ist eindeutig der „Star“ auf dem Bild. Klickt man das Bild an, um es voller Auflösung zu betrachten, ist der Doppelstern Theta Tauri (Theta 1 und Theta 2) sehr gut zu trennen. Die Distanz der beiden Sterne beträgt 337″.  Er ist schon mit freiem Auge als Doppelstern zu beobachten. Am unteren Bildrand ist der offene Sternhaufen NGC 1647 zu sehen. Auffallend auch der etwas dunklere und hellere Streifen links im Bild, welche einen Bereich der im Winter sichtbaren Milchstraße darstellen.

Sirius am 23. Dezember 2016

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Aufgang des Sirius über der Santner Spitze

Da es sich abzeichnete, dass Sirius genau über dem Santner aufgehen würde drehte dic Nikon D5500, mit dem 50mm AF Nikkor 50mm f/1.8D Richtung Schlern. Nachgeführt wurde mit Vixen GP.

Aufnahmedatum 23.12.2016,Kamera Nikon D5500, Objektiv: AF Nikkor 50mm f/1.8D, umgerechnet auf 35 mm Format: 75 mm, Belichtungszeit: 18,5 Sek., F/4, ISO 2000

Guten Rutsch und gutes neues Jahr 2017

 

Mondsichel am 2. Dezember 2016

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Mondsichel am 2. Dezember 2016

Die Mondsichel zeigte sich am 2. Dezember kurz nach Sonnenuntergang als dünnes Hörnchen in Horizontnähe. Am unteren Bildrand erkennt man eine Wolkenbank die sich dem Mond rasch nährte. Fotografiert wurde mit Nikon D 5500 mit Tarmon Teleobjektiv 70-300 bei 300 mm Brennweite, ISO  5000, Blende 6,7 frei aus der Hand. Die Wolken waren mir einfach zu schnell unterwegs, also musste der Moment so schnell wie möglich festgehalten werden. Bei einer Geschwindigkeit der Irisblende von 1/350 Sekunde hat es noch geklappt, ein „fast“ perfekt scharfes Bild zu erzeugen. Besser wäre es noch kürzere Belichtungszeiten zu wählen, noch besser ein Stativ zu verwenden. Als Faustregel verwende ich eine Brennweite die jene des Objektivs  nicht unterschreit. Das Original wurde leicht retuschiert mit Nikon NX-D, Farbrauschen etwas verbessert und exportiert als jpg.

Vollmond vom 14. November 2016

Seit 68 Jahren war der Vollmond nicht mehr so nahe an der Erde. Also für mich das erste Mal :). In der Realität konnte man aber keinen entscheidenden Unterschied in der Größe des Mondes erkennen. Die Aufnahme entstand mit dem Teleobjektiv Tamron 70-300 bei 300 mm an der Nikon D5500, ohne Nachführung.

Vollmond am 14. November 2016. Aufnahme mit Nikon D5500 und Tamron 70-300, bei 300 mm Brennweite, Blende 1:8, Belichtungszeit 1/500, ISO 320
Vollmond am 14. November 2016. Aufnahme mit Nikon D5500 und Tamron 70-300, bei 300 mm Brennweite, Blende 1:8, Belichtungszeit 1/500, ISO 320

Mondsichel im Abendrot

Kurz nach Sonnenuntergan in Leifers in Richtung Mendel. Nikon D5500 Nikkor 50 mm f/1.8 ISO Belichtungszeit 1/250 Blende 8
Kurz nach Sonnenuntergang in Leifers Richtung Mendel.
Nikon D5500, Nikkor 50 mm f/1.8, ISO 1600, Belichtungszeit 1/250, Blende 8

die Farben waren grad so schön, der Himmel so klar und die Nikon bei der Hand. 🙂 Aufnahme vom 3. November 2016.

Das 10. TTV – Teleskoptreffen Villanderer Alm – ein kurzer Bericht

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Dobson-Teleskop beim 10. TTV Villanderer Alm

 

Zum 10. Mal trafen sich am 24. September 2016 einige Sternfreunde der „Amateurastronomen Max Valier“ zum „Sterneguggen“ beim Stefan auf der Villanderer Alm. Das Wetter war sommerlich warm, die Luft ruhig, lediglich einige Schleierwolken, die um die Berge herumzogen, ließen etwas Feuchtigkeit in der Luft erahnen.

Nachdem die Geräte aufgestellt waren, wir uns für die bevorstehende Beobachtungsnacht gestärkt hatten, warteten wir nur noch auf das Eintreffen der Dunkelheit. Das erste sichtbare Objekt nach Sonnenuntergang war der orange-rote Mars. Nicht weit und fast auf gleicher Höhe etwas westlich von Mars tauchte Saturn im Dämmerlicht auf. Erste Beobachtungen zeigten eine wenig bewegte Luft, was auf einen guten Beobachtungsabend hin deutete. Bei vollkommener Dunkelheit boten sich die südlich gelegeneren Deep-Sky-Objekte zum Beobachten an und dann ging es quer durch die Milchstraße zum Zenit um das Sternbild Schwan, wo der Cirrusnebel bei 300mm Öffnung eindrucksvoll zu sehen war. Weiter ging es zu den zirkumpolaren Objekten und schlussendlich nach Mitternacht zum abnehmenden Mond. Leider mussten wir uns schon früh mit dem Taubeschlag der Optiken plagen. Als der Mond aufging, waren praktisch schon alle Geräte mit Tau beschlagen. Die Geräte waren für weitere Beobachtungen unbrauchbar geworden.

Dunkle Nächte im Hochgebirge sind schon etwas Besonderes, da die Lichtverschmutzung hier großteils noch nicht Einzug gehalten hat. Genussvolles Beobachten der Sternbilder mit freiem Auge oder ein Schwenk mit dem Fernglas durch die Milchstraße bleiben ein unvergessliches Erlebnis.

Eine detailreiche Region im Sternbild Schwan.

Ganz im Zenit stand am Abend des 8. August 2016 das Sternbild Schwan , im welchen der Nordamerikanebel neben Deneb deutlich zu sehen ist. Etwas schwächer ist der neben dem „Golf von Mexico“ befindliche Pelikannebel. Weiter südlich ist der Gamma-Cygni-Nebel abgebildet und wenn man im Bild rechts unten in den Sternen herumsucht, stößt man noch auf den Cirrusnebel. Hoffentlich wird es noch ein milder Herbst, der zum Fotografieren einlädt…

Milchstraße mit Deneb, der hellsten sichtbaren Stern, etwas unterhalb der Nordamerikanebel, gleich daneben der Pelikannebel Nikon D5500 Nikkor 50 mm 84,7 Sekunden Belichtet Blende 2,8 ISO 1600
Milchstraße mit Deneb, der hellste sichtbare Stern, etwas unterhalb der Nordamerikanebel, gleich daneben der Pelikannebel, Gamma-Cygni-Nebel, Cirrusnebel rechts unten im Sternfeld.
Nikon D5500, Nikkor 50 mm, 84,7 Sekunden Belichtet Blende 2,8, ISO 1600. Nachgeführt mit Vixen GP.