Wasserstoffregion NGC 2264

Aufnahme vom 20.01.2017 mit Nikon D5500, 2 Bilder addiert 250 Sek. und 220 Sek. zusammengefügt in Lynkeos für Mac, ISO 3200, f8, 152 mm Öffnung.

Der im Sternbild Einhorn befindliche Wasserstoffnebel NGC 2264 ist etwa 2500 Lichtjahre entfernt. Ich war selbst erstaunt als ich den Bildausschnitt sah, da keine Spur von der „bekannten“ Region dieses Konusnebels zu sehen ist. Der Bildauschnitt zeigt einen Teil der Wasserstoffregion NGC2264. Deutlich zu sehen ist das bläulich leuchtende Zentrum und die Dunkelwolken. Im Zuge der Bildbearbeitung wurde das Blau noch leicht verstärkt. Der rötliche Teil der HII Region ist quasi unsichtbar. Dafür ist wohl der eingebaute Filter vor dem Chip verantwortlich, welcher die Empfinlichkeit im h-alpha Licht stark reduziert. Er sorgt bei Tageslicht für ausgewogene Farben, in der Astrofotografie ist aber der Durchlass in diesem Bereich interessant. Dennoch eine interessante Aufnahme. Hoffe sie gefällt.

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Farbenspiele der Natur

Beim Aufräumen der Festplatte kamen wieder einige „fotografische“ Perlen zum Vorschein, die schon vor einiger Zeit aufgenommen wurden.  Eine davon ist die Mondsichel vom 14. November 2016, am frühen Abend um 16:46 nahe am Horizont.

Das zweite Bild zeigt Lang- und Plattkofel, die Seiser Alm und den Schlern. Nahezu zur selben Zeit war dieses Abendrot am Osthorizont. Es war ein klarer Herbstabend, der nicht nur kühl war, sondern schon kurz nach Sonnenuntergang die Natur in wunderbare Farben tauchte. Solche Farben gibt es, auch im Herbst, nur sehr selten.

Aufnahmen mit Nikon D50.

Nur noch für kurze Zeit zu sehen

Orionnebel, Messier 42
Orionnebel, Messier 42

Nach einbrechen der Dunkelheit kann der Orionnebel, M42, der hellste Nebel den wir auf der Nordhalbkugel sehen können, noch den ganzen März über beobachtet werden. Im Schwert, etwas unter den Gürtelsternen des Orion kann er durch absuchen der Region aufgefunden werden. Es empfiehlt sich ein Fernglas mit 50mm oder mehr Öffnung und schon kann es an einem dunklen Beobachtungsplatz los gehen. Etwas mehr zu sehen bekommt man mit einem Teleskop bei 50 bis 100 Vergrößerungen.

Das Bild ist nicht etwa eine Einzelaufnahme sondern ein Komposit. Es besteht aus drei Bildern, die mit diversen Belichtungszeiten aufgenommen wurden. So ist das Zentrum nur 8,5 Sekunden belichtet der mittlere Bereich 28,5 Sekunden und der Rest mit 127,4 Sekunden. Letzteres würde ohne die Anwendung dieses Verfahrens, das Zentrum zu hell darstellen. Zur Veranschaulichung die 3 Bilder nochmal i Rohzustand. ISO 1600, Brennweite f/8 152 mm Öffnung, Addiert mit Lynkeos und retuschiert mit Lightroom.

Bildschirmfoto 2017-03-02 um 08.24.26.png

 

Der Pferdekopfnebel, Sigma Orionis und der Nebel NGC 2023

 

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Barnard 33, der Pferdekopfnebel, fotografiert mit Nikon D5500, 2 Aufnahmen, vorbereitet mit Nikon Capture NX-D addiert mit Lynkeos, Retusche mit Adobe Lightroom

Ein etwas ungewohnter, nicht beabsichtigter Bildausschnitt des Pferdekopfnebels. Bekannt ist der 1500 Lichtjahre entfernte Dunkelnebel auch als Barnard 33. Im Index-Katalog hat er die Bezeichnung IC 434. Der bläulich leuchtende Reflexions- und Emissionsnebel NGC 2023 ist im unteren Teil des Bildes abgebildet. Im oberen Bildteil in der Mitte, ist der Doppelstern Sigma Orions, welcher mit 41.5 “ leicht trennbar ist, zu sehen.

Zwei Bilder mit jeweils 189 Sekunden und 358 Sekunden wurden mit der Software „Lynkeos“ für Mac addiert. Dem Farbrauschen nach zu urteilen hätten es noch einige mehr sein können.  Die Farben etwas in Lightroom nachbearbeitet.

 

Rosettennebel an einem eisigen Wintertag

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Rosettennebel NGC 2237 & offener Sternhaufen NGC 2244 im Zentrum

Hier nun das Ergebnis einer Einzelaufnahme, die ich vom Emissionsnebel  NGC 2237 am 20. Januar 2017 um 22:25 eingefangen habe. Er ist im Sternbild Einhorn zu finden und etwa 5.000 Lichtjahre von uns entfernt. Die Nacht war mondlos und klar, aber eisig doch hat es sich geloht auszuharren. Im Zentrum des Bildes ist der offene Sternhaufen NGC 2244, welcher den Nebel zum leuchten anregt, zu sehen. Er kann schon im Fernglas gut zu beobachtet werden.

Einzelaufnahme mit Nikon D5500 an Takahashi 152 mm APO-Refraktor, f/8,  bei 1600 ISO, 244 Sekunden Belichtungszeit (ca. 4 Min.). Einzelbild bearbeitet mit der Software von Nikon, Capture NX-D for Mac OS, anschließend in „Fotos“ leicht retuschiert.

 

Hayden, Aldebaran und die Pleyaden

Plejaden und Hayden
Plejaden und Hayden

Das Siebengestirn, die Plejaden,  im oberen Teil des Bildes zu sehen, zeigen um den Stern Merope den bläulich leuchtenden Reflexionsnebel NGC 1435. In der unteren Bildhälfte sind die Hyaden als helle Sterngruppe oberhalb von Aldebaran zu erkennen.  Der etwa 66 Lichtjahre entfernte Aldebaran ist eindeutig der „Star“ auf dem Bild. Klickt man das Bild an, um es voller Auflösung zu betrachten, ist der Doppelstern Theta Tauri (Theta 1 und Theta 2) sehr gut zu trennen. Die Distanz der beiden Sterne beträgt 337″.  Er ist schon mit freiem Auge als Doppelstern zu beobachten. Am unteren Bildrand ist der offene Sternhaufen NGC 1647 zu sehen. Auffallend auch der etwas dunklere und hellere Streifen links im Bild, welche einen Bereich der im Winter sichtbaren Milchstraße darstellen.

Sirius am 23. Dezember 2016

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Aufgang des Sirius über der Santner Spitze

Da es sich abzeichnete, dass Sirius genau über dem Santner aufgehen würde drehte dic Nikon D5500, mit dem 50mm AF Nikkor 50mm f/1.8D Richtung Schlern. Nachgeführt wurde mit Vixen GP.

Aufnahmedatum 23.12.2016,Kamera Nikon D5500, Objektiv: AF Nikkor 50mm f/1.8D, umgerechnet auf 35 mm Format: 75 mm, Belichtungszeit: 18,5 Sek., F/4, ISO 2000

Guten Rutsch und gutes neues Jahr 2017