Anaglyphenbilder des Mondes

Anaglyphenbilder können mit in fast jedem Bildbearbeitungsprogramm, welches Ebenen unterstützt,  basteln. Echte 3D Bilder sind relativ schwierig zu bewerkstelligen. Es müssen zwei verschiedene Blickpunkte gewählt werden die mit ein und der Selben Kamera ziemlich knifflig. Sind dann natürlich echte 3D Bilder.

Anders wenn man es digital herstellt und auf die zwei Kamerastandpunkte verzichtet oder verzichten muss. Man benötigt für diesen Zweck nur ein Bild. Es wirkt nach dem Bearbeiten wirklich echt. Auf Youtube finden sich diesbezüglich diverse Anleitungen wie man Anaglyphenbilder erstellen  kann.

Hier hab ich mal Bullialdus (Mitte). Etwas unterhalb der zwei kleinen Krater ist König. Weiters sind die zwei Wallebenen Kies (links vom Krater König) und Lubiniezky zu sehen.Das Bild wurde mit einer Nikon P300 als Film aufgenommen, mit der Software Lynkeos, einige Bilder zusammengfügt und nachgeschärft. In PS als Anaglyphenbild dargestellt.

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Klein aber fein

Das Intes Micro Alter M500

Das Intes Micro Alter M500 wird von einer Vixen GP Montierung getragen

Seit dem Sommer 2010 beobachte ich mit einem Intes Maksutov-Cassegrain mit 127 mm Öffnung und einer Brennweite von 1270 mm. Was mich dazu bewogen hat den Schritt von einem 100 mm Refraktor zu einem nur 27 mm größeren Teleskop zu machen war vor allem die Montierung. Die Vixen GP würde auf jeden Fall noch um einiges mehr vertragen, aber es sollte auf keinen Fall eine grenzwertige Lösung werden, weshalb ich mich für weniger Öffnung entschieden habe. Natürlich haben sich auch noch Lösungen mit 150 mm Öffnung angeboten, doch war da gerade die Möglichkeit ein Qualitativ hochwertiges Intes zu erstehen. Im Lieferumfang des Intes war ein Erfle Okular mit 12 mm Brennweite

Intes Micro Alter M500
Das Bild zeigt die Ansicht die Meniskuslinse mit 127 mm Öffnung.

sowie eine 2,4 -fach Barlow dabei. Der Sucher, ein 8 x 50, ist optisch sehr gut, die mechanischen Plastikteile des Suchers sind  leider zu schwach. Mit einem Okular von 32 mm Brennweite bringt das Meade SWA mit 67° scheinbarem Gesichtsfeld eine 40-fache Vergrößerung. Das wahre Gesichtsfeld errechnet sich also aus scheinbarem Gesichtsfeld durch die Vergrößerung: 68°/40=1,7°, was trotz der längeren Brennweite schon sehr schön ist. Natürlich kann kein Vergleich mit den wahren Weitwinkelspezialisten, wie etwa ein System mit f/6, angestellt werden. Hellere Objekte wie Mond, Jupiter und Saturn sind auch bei hohen Vergrößerungen um die 200 – 250 sehr gut. Natürlich sind gute Luftbedingungen vorausgesetzt.  An Mars konnte ich ende Februar 2012 sehr schöne Details erkennen. Dunklere Bereiche auf auf der Oberfläche von Mars sind für den Geübten Beobachter wirklich sehr schön. Auch die Polkappe war zu sehen. Aber auch bei Deep Sky Objekten ist einiges drin. Beispiel Kugelsternhaufen, hellere Nebel  und Galaxien sind wirklich schön zu beobachten. Das Intes ist ein feiner Begleiter bei meinen Beobachtungen des Nachthimmels.

Letzte Bilder

Es waram 26. November 2011. Ein angenehmer Abend und ein paar interessante Objekte die sich für die fotografische Beobachtung sehr geeignet sind. Die Spiralgalaxie M33 habe ich zum ersten Mal vor die Linse genommen und gefällt mir sehr gut. Da ich die Rauchunterdrückung auf der Nikon eingeschalten lasse, benötigt die Nachbearbeitung des Bildes in der Kamera ziemlich genau doppelt so lang wie die Aufnahme selbst. Konkret in diesem Fall 1.472 Sekunden mal 2 das sind dann insgesamt 50Min. Belichtungszeit. Da der Akku nach etwa der Hälfte des Rauschverminderungsdurchlaufs schlapp machte, sind die Hot-Pixels nicht vollständig weg. Die Plejaden wurden mit 891 Sekunden belichtet, Die Galaxie NGC 891 wurde hingegen mit 628 Sekunden belichtet. Der Orionnebel ist ein Komposit aus 2 Bildern, wobei ein Bild 15 und das zweite mit 116 Sekunden belichtet wurden. Kamera: Nikon D50.

Mond durch das Teleskop Intes Micro Alter M500

Als Kamera diente eine Canon digital Ixus. Schade, dass jedes kleine Staubkorn um ein vielfaches vergrößert wird. Die Kamera wurde ohne Stativ oder Befestigung draufgehalten. Nachher wurden die Bilder auf youtube mit einem Verfahren gegen Verwackelungen bearbeitet. Am schönsten finde ich den dunklen Plato.

Viel Vergnügen.

Letzte Astrobilder

Ringnebel in der Leier
Ringnebel M57

Anfang des Sommer 2011 gelangen mir ein paar schöne Aufnahmen des Sternhimmels mit der digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D50. Der Ringnebel, auch bekannt unter der Bezeichnung M 57,  ist ein planetarischer Nebel in etwa 1.800 Lichtjahren Entfernung.

Etwas später nahm ich mir Kugelsternhaufen M13 im Herkules vor. Schon nach den ersten Aufnahmen war mir klar, dass ich den Fokus einigermaßen richtig eingestellt hatte. Messier 13 ist schon 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 145 Lichtjahren.

Hätte mir nicht gedacht, dass Albireo so schön auf einer Fotografie zu sehen sein würde. Die Farben der zwei Sterne sind deutlich von einander zu unterscheiden.  Es hat sich auf jeden Fall gelohnt eine Aufnahme davon zu machen. Albireo ist etwa 390 Lichtjahre von uns entfernt.

Leider ist meine Nikon D50 gerade außer Gefecht. Ich kann die Kamera nicht mehr vom Automatik-Modus in den manuellen Modus umschalten. Wahrscheinlich muss ich sie mal zum Nikon Service schicken.

Schöne Mondkarten, vielleicht die schönsten die je gezeichnet wurden

Johann Nepomuk Krieger zeichnete den Mond wie kaum ein Anderer. Hab in einem amerikanischen Archiv die Zeichnungen und Skizzen von Krieger gefunden. Viel Spaß beim Stöbern.

http://www.archive.org/search.php?query=krieger%20mond

 

Kurzer Film vom Sinus Iridum auf dem Mond.

Der Mond, aufgenommen durch das Teleskop mit einer kleinen aber feinen Canon IXUS. Sehr schön zu erkennen ist das „Sinus Iridum“ in der Bildmitte. Etwas rechts oberhalb sieht man den dunklen Krater Plato. Links im Bild der Strahlenkrater Kopernikus.