Beobachtungsberichte 1997 bis 2010

Fotografische Beobachtung am Ritten am 4. September 2010

Antares schein durch die Schleierwolken. Sommer 2010Am frühen Abend waren die Bedingungen noch gut. Um ca. 1:30 des 6. September war dann Schluss mit fotografieren. Hohe Cirren zogen auf, sodass ich doch noch zu einigen Stunden Schlaf kam.

Beobachtung am Ritten 8. August 2010

Die Beobachtung von Venus gestaltete sich an diesem Abend schwierig. Der Wind beeinträchtigte das Seeing merklich. Auch die Montierung litt unter dem heftigen Wind. Dennoch zeigte Halb-Venus einige Details am Terminator. In dieser Region waren einige dunklere Gebiete zu erkennen. Vergrößert wurde ca. 150 x.  Bei ausreichender Dunkelheit drehte ich das Teleskop, bestückt mit dem  32 mm Okular in Richtung Ringnebel. Der Ring war zwar klein aber einwandfrei als solcher zu erkennen. Den nahe liegenden Kugelsternhaufen M 56 konnte ich nicht finden (Zenit). Auch NGC 6826 gelang nicht. Dafür war der Kugelhaufen M 13 ein lohnendes Objekt. Am Rand hin aufgelöst, im Zentrum hell. Gerade in diesem Moment sauste ein Meteor durch das Blickfeld. Nun zum nahegelegenen, halb so großen Nachbar von M 13 dem Kugelsternhaufen M 92. Beachtlich! Sehr schön, hell und deutlich als Kugelsternhaufen zu erkennen. Beide Objekte waren im Sucher zu sehen. Beobachtet bei 55 Vergrößerungen, 70 x und bei ca. 200 x. Nun war der Himmel rings um bedeckt, einzig Jupiter zeigte sich noch für kurze Zeit, ehe er in den tief herabhängenden Wolken verschwand.

Beobachtung am Ritten des 6. August 2010
Bis auf den Ringnebel hab ich alle Objekte des Vortages wiederholt. M15 war am schönsten bei ca. 115 Vergrößerungen. M7 ein offener Sternhaufen war bei ca. 55 Vergrößerungen im 32 mm Okular sehr schön zu sehen. Ein offener Sternhaufen in der Umgebung von Beta Cassiopeia war ein auffälliges Objekt. Leider konnte ich es nicht eindeutig zuordnen, da in der unmittelbaren Umgebung einige dieser offenen Sternhaufen aufgelistet sind. ( NGC 663, 457, 654). Zwei weitere Objekte waren M22, ein wirklich schöner Kugelsternhaufen auch für kleine Geräte. Abschließend besuchte ich noch M28 und dann ging es zurück zu Jupiter, der jetzt ausreichend hoch über dem Horizont steht um beobachtet zu werden. Das SEB (Südliches Äquatorialband) nicht zu erkennen, auch den GRF (Große rote Fleck) suchte ich vergebens. Zwischen den Beobachtungen konnte ich vier Perseiden

Beobachtungen am Ritten des 5.  August 2010
Es war das „first light“ für des erworbenen Intes-Micro M500, ein Maksutov-Cassegrain mit 127mm Öffnung und einer Brennweite von 1270 mm Brennweite (f/10). Schon die ersten Tests bei Tage zeigten klare, scharfe und kontrastreiche Bilder, trotz der linearen Obstruktion von 33%.
Am ersten Abend ging es zunächst ans Einnorden

Intes Micro M500 auf Vixen GP. Kleine aber feine Optik. Ein Fotoadapter ist neben dem Sucher positioniert. Dort wird die Kamera fixiert.
der Montierung sowie den Test der gesamten Mechanik. Leider waren die Akkus für die Nachführung schon fast am Ende ihrer Kräfte, sodass sofort klar war, dass ich per Hand nachführen musste. Als Testobjekt diente zunächst
Antares im Skorpion. Sucher noch feinjustiert und es konnte los gehen. Anfangs arbeite ich mit dem 32 mm Okular, welches mir einen Blickwinkel von ca. 1,5 Grad des Himmel erfasst. Bein leichtem Dämmerlicht versuchte ich mich an NGC 7000, dem Nordamerikanebel. Leider mit nicht zufrieden stellendem Ergebnis. Es war einfach noch zu hell für dieses Objekt. Besser erging es mir bei den Supernova Überresten von NGC 6960 und 6992. Mit Nebelfilter waren in NGC 6992 schon Strukturen gut zu erkennen. Die Komponente 6960 Zieht sich als längliches Band durch das gesamte Gesichtsfeld des Okulars. Kaum Strukturen. Ein Schwenk zum Ringnebel in der Leier. Schön deutliche Ringform, kaum besser mit Nebelfilter. Der Kugelsternhaufen M71 deutlich zu sehen aber nicht berauschend. Sehr schön war der Hantelnebel. Hell und ausreichen groß. Den Andromedanebel hab ich selten so schön gesehen. Zwar passte die Galaxie nicht ins gesamte Blickfeld des Okulars, doch die beiden Nachbargalaxien M32 und M110 sehr gut erkennbar. Der Lagunennebel, M8, war ebenfalls eine Wucht. Schon ohne Nebelfilter waren jede Menge Strukturen zu erkennen. Der Nebelfilter steigerte die Sichtbarkeit der Strukturen deutlich. Auch der Trifidnebel war wirklich prächtig. Mit dem UHC Filter zeigte er dunkle Strukturen. Als letztes Objekt des Abends, musste ich Jupiter testen, der ausreichen Hoch über dem Osthorizont stand. War es wirklich so, dass nur ein Äquatorband zu sehen war? So war es. Nur eines der Bänder war da, das zweite war vollkommen weiß. SEB Band = südliches Äquatorband. Besonderheiten waren sonst keine zu sehen.

Sonnenbeobachtung am 24. März 2010

16:47. Sonnenflecken im nördlichen Bereich der Sonne.

Sonnenbeobachtung am 7. Februar 2010

16:15. Endliche wieder eine schöne Gruppe Sonnenflecken vom Typ c oder d nach Waldmeier

Sonnenbeobachtung am 10. Oktober 2009

14:45. Keine Flecken zu sehen.

Sonnenbeobachtung am 27. September 2009

Sonne ohne Flecken.

Sonnenbeobachtung 8. und 17. März 2009

Noch immer sind keine Sonnenflecken zu sehen.

Sonne und Venus, Leifers 17. März 2009

Die Sonne zeigt auch heute noch keine Flecken. Auch die Versuche mit der kompakten Digitalkamera blieben ergebnislos. Fernglas 16×70.

Die Venus, die zur „unteren Konjunktion“ ansetzt, konnte ich nicht sehen. Gerade nach Sonnenuntergang zog eine mächtige Wolke in genau der Region auf, in der sie sich gerade befand. Ende der Beobachtung um 18:25.

Stop! Da war doch was. Als ich 2 Bussarde verfolgte wie soe ihre Kreise zogen und einem Flugzeug nachschaute, tauchte plötzlich ein kleines Hörnchen auf. Total faszinierend.

Sonnenbeobachtung im Fernglas 16×70. Leifers 14. März 2009

Mit den neuen selbstgebauten Objektiv- Sonnenfiltern, welche die Sonne in einem angenehmen orangen Licht erscheinen lassen, kann das Fernglas schnell zu einem Sonnenbeobachtungsinstrument umgerüstet werden (Siehe Bericht). Sonnenflecken waren keine zu sehen. Auch an vergangenen Tagen, am 12. und am 13. März waren keine Flecken noch andere Phänomene sichtbar.

Venus am Abendhimmel, Leifers, 13. März 2009

Die Venus Sichel am westlichen Abendhimmel. Kurz nach Sonnenuntergang begann ich mit der Suche nach dem Abendstern. Mit dem Fernglas konnte man bei 16 Vergrößerungen eine schmale Sichel erkennen. Die Beobachtung war etwas problematisch, da der von der Sonne beleuchtete Teil des Planeten so stark strahlte, dass keine Details auf der Oberfläche zu erkennen waren.

Komet Lulin am 24.02.2009, Beobachtung in Leifers

Die Luft war klar, am frühen Abend, mäßiges Streulicht von der Straßenbeleuchtung. Mit freiem Auge ist er deswegen auch nicht leicht zu entdecken. Beobachtet im Fujinon 16×70. Der Komet zeigt eine große Koma, einen deutlich schwächeren Schweif. Diesen zieht er wie einen Schleier hinter sich her. Farbe: bläulich- türkis. Sehr schön bei indirektem Beobachten.

Teleskptreffen am 26. und 27. September 2008 auf der Villanderer Alm

Nach ein paar Knödlen mit Kraut ging‘s ans Beobachten. Leider hatte ich nur die kurzen Stativbeine der GP Montierung mit, was sich bald als Fehlgriff erwiesen hat. Zum Glück bot sich das Fujinon Fernglas mit dem Manfrotto Stativ an auch stehend zu beobachten. Auch sonst waren jede Menge Teleskope aufgestellt, sodass einer ausgiebigen Beobachtungsnacht nichts im Wege stand. Da war ein 8″ Dobson, ein 32 cm Newton,

Im Bild: Fernglas mit der Andromeda Galaxie (oberer Bildrand) und der Spiralgalaxie M 33 rechter Bildrand. Aufnahme mit Nikon D50.

Belichtung: 174 Sekunden, 50 mm Brennweite, Blende f/2, ISO 800.
ein Celestron C11, Semi- Apo Triplett, ein Selbstbau- Gitterrohr Dobson und ein Bino-Dobson mit reichlich Öffnung. Die Nacht war schon sehr früh eisig kalt geworden.

Ich spazierte zunächst mit dem Großfeld Refraktor 100/600 durch die Milchstraße und versuchte den Dunkelnebel Barnard 168 aufzufinden, der mir heuer auf einer Fotografie aufgefallen ist. Bald hatte ich den Dunkelnebel im Okular. Er war sehr deutlich zu sehen. Auch M39, der offene Sternhaufen war beim durchmustern dieser Region, bald gefunden. Für einen offenen Sternhaufen ist M39 recht spärlich. Nun drehte ich das Rohr in Richtung Nordamerikanebel. Mal sehen, ob mit 19 Vergrößerungen und 3,5° Gesichtsfeld und einem wirklich dunklen Himmel der Nordamerikanebel zu sehen war. Ich brauchte nicht lange und schon kam mir vor die Bucht zu sehen, den Golf von Mexico. Das Gesehene sollte nun bestätigt werden. Am besten würde das mit einem Nebelfiter gehen. Stefan war so nett und hat mir einen 2″ UHC Nebelfilter geliehen den ich auch gleich ins Okular schraubte. Der Unterschied war beachtlich. Mit dem Filter war das gesamte Objekt, nach meinem Empfinden,  mindestens drei mal so hell. War da nicht der Cirrusnebel in der Nähe? Und schwups, über Epsilon Cygni zum Stern 52 Cygni und da waren auch schon die Überreste der Supernova zu sehen. NGC 6960. War zwar etwas klein aber sehr schön. Noch mehr bot NGC 6992. Der Nebel ist nur 3° vom Stern Cyg 52 entfernt. Nun probierte ich noch einen Linienfilter OIII aus um einen direkten Vergleich am selben Objekt zu erhalten. (6960). Fazit des Filtertests: Die Gesamthelligkeit des Objektes stieg mit dem OIII Filter noch weiter an. Doch war das fast nur mehr der Nebel zu sehen. Auch mehr Details kamen zum Vorschein. Dennoch bevorzugte ich das Bild des UHC Filters. Der OIII verfremdete die gesamte Szene zu stark. Sterne verschwanden, die Region um den Nebel war irgendwie unnatürlich.

Ohne Filter ging es nun weiter zum Ringnebel, den ich wie üblich bei ausgezeichneter Sicht, schon bei 19 Vergrößerungen, von beiden Sternen beta und gamma Lyrae als kleinen Nebelfleck unterscheiden konnte. Bei höherer Vergrößerung zeigte er sich dann als Ring. Im Fernglas schwenkte ich zum Andromedanebel. Die Sicht auf die Galaxie war einfach ausgezeichnet. Im C11 war der Andromedanebel eine Augenweide. Natürlich war bei dieser langen Brennweite nur ein Ausschnitt zu sehen. Erich hat einen interessanten Ausschnitt gewählt, der den äußeren Bereich der Spiralarme zeigte. Dunkle Strukturen zogen sich in diesem Bereich durch die ganze Galaxie. Im Ninja Newton von Stefan war gerade NGC 6960 (Cirrus Nebel) mit dem OIII Nebelfilter eingestellt. Das war ein toller Anblick. Als wäre der Nebel gezeichnet gewesen, schöne dünn gezeichnete Filamente kamen zum Vorschein. Weiter Objekte: Die offenen Sternhaufen in Auriga M37, M36, M38, H und Chi Persei, M51, M108, M97, Galaxien M81, M82 und mehr. Krönender Abschluss war der Orionnebel im Dobson Bino! Bestückt mit 2 Ethos 13 mm war der Anblick sagenhaft. Das Bild wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Nach einer kurzen Nacht wurden 2 H-Alpha Sonnenteleskope aufgestellt. Die Sonne zeigte einige Protuberanzen. Im Weißlicht konnte ich nicht einen Sonnenfleck ausmachen. Die Scheibe war weiß ohne jegliche Unregelmäßigkeiten.

Der zweite Beobachtungsabend war am Anfang viel versprechend, doch endete er schon sehr bald mit mit Reif beschlagenen Optiken.

Beobachtete Objekte : M40, Doppelstern ca. 1,5° oberhalb von Delta UMA Plejaden.

Beobachtungsabend in Gummer am 30. Mai 2008

Aufgestellte Geräte : Semi Apo 100/600.
Geräte der Sternwarte 80 cm Spiegel, Takahashi sowie der Refraktor 20 cm Baader Planetarium.
Gleich nach dem Aufstellen nach Sonnenuntergang musste ich schnell einen Blick in Richtung Westen schwenken, um evtl. Merkur sehen zu können. Beim dritten Absuchen des Westhorizonts, blinzelte er kurz zwischen den Wolken durch. Leider nur kurz, denn als die Wolken wieder weg waren, war auch Merkur schon untergegangen. Nach dem Einnorden der Montierung am Polarstern ging‘s los. Zunächst versuchte ich M 108, eine Galaxie neben ß Uma zu finden. Vergebens, Sichtbedingungen waren aber nicht gut und die Dämmerung noch nicht ausreichend fortgeschritten. Also hieß es abwarten. Eine Stunde später schwenkte ich das Teleskop in das Sternbild Herkules zum Kugelsternhaufen M13. Nun wurde sofort klar, dass sich die Sichtbedingungen wesentlich verbessert hatten. Stufenweise vergrößerte ich von 15 x nach 24, 78, 100 und sogar bei 200 x war der Kugelsternhaufen prächtig. Bei 200 x löste er sich am Rand recht deutlich auf. Da ich die Montierung reichlich hoch ausgezogen hatte, waren Objekte in Zenitnähe ideale Kandidaten. Die Spiralgalaxie M 51 war bald gefunden und war bei 19 x genial hell. M 51 als auch die Galaxie NGC 5195 waren klar zu erkennen. Sogar der Verbindungsarm war deutlich. M 101, nicht weit von M 51 entfernt, bot den Blick auf eine Spiralgalaxie vom Typ Sd. Die Spiralarme waren nicht zu erkennen. Die Galaxie war im Okular als verwaschener, ovaler Fleck zu sehen. Nun war M 57 in der Leier in einer sehr dunklen Region am Osthimmel, weshalb ich ihm einem Besuch abstatten wollte. Schon bei kleiner Vergrößerung (19 x) war er zwischen den Sternen Gamma und Beta Lirae sehr scharf abgegrenzt zu sehen. Mit stufenweiser Vergrößerung arbeitete ich mich auch an diesem Objekt langsam an die 200 Vergrößerungen heran. Selten gelang mir ein so schöner Ringnebel.

Weitere Objekte: Saturn, Jupiter, der gegen 0:30 Uhr hinter dem Latemar aufging. Jupiter zeigte im in einem der Äquatorialbänder eine ovale Bar oder einen Spot.

Ende der Beobachtung gegen 1:30.

Mini Teleskoptreffen auf der Villanderer Alm in 2050 m am 14. September 2007

Beginn ca. 22:00 MESZ. bei klarem Himmel. Aufgestellte Geräte, Adaptierter Ninja auf Losmandi, Myauchi 100, mit Wechselokularen, William Opik 80 mm Refraktor, Semi-Apo-Triplett, Fujinon 16×70 und für den darauf folgenden Morgen ein P.S.T. Nach dem Einnorden der Geräte, wurde uns bald klar, dass wir im Süd-Westenmit mit den Objekten im Sagittarius beginnen sollten, bevor diese ganz hinter dem

Aussicht vom Beobachtungsplatz zum Villanderer Berg (2509 m)
Villanderer Berg untergehen würden.  Mit dem Feldstecher war die Region bald durchmustert. Beginnend mit dem Adlernebel, zum Omeganebel weiter zum OS M25. Es war fantastisch bei diesem klaren Himmel in dieser Höhe diese prächtigen Objekte des Himmels im Feldstecher zu beobachten. Weiter ging es etwas näher am Zenit. Beim Aufsuchen des Hantelnebel M27, bin ich zunächst im Sternbild Pfeil über den Kugelsternhaufen M71 gestoßen. Der kleine Kugelsternhaufen, erwies sich im Vergleich mit dem Hantelnebel, M27, ungefähr gleich groß. M71 war deutlich aber unscheinbar. Auch der Hantelnebel war deutlich, aber heller als M71 im Feldstecher zu sehen. Klein. Im Ninja füllte M 27 das gesamte Gesichtsfeld des Okulars. Sehr deutlich kamen Strukturen zum Vorschein. NGC 7293 der Helixnebel oder Sonnenblumennebel, war auf Grund seiner ungünstigen Lage in Horizontnähe nicht besonders lohnend. Er dürfte im September am besten zu sehen sein. Am heutigen Tag passiert er um ca. 23:15 MESZ den Meridian. Die Galaxien M81 und M82 waren auf Anhieb aufgefunden und waren sehr schön im Feldstecher zu beobachten. Beide Galaxien passen genau in die 4° Gesichtsfeld.

Weitere Objekte:

Galaxien M31, M32 und M110, sehr schön im Feldstecher. Das ganze Gesichtsfeld ist ausgefüllt mit einer knallhellen Galaxie. ich schaue eine Weile und erkenne jede Menge Strukturen am Rand der Galaxie.

Die Galaxie M33, leicht aufzufinden. Vom Stern Mirach ausgehend, etwa die selbe Distanz in die entgegengesetzte Richtung des Andromedanebels.

OS h und chi Persei, Prächtig.

Günstig über dem Osthorizont waren die offenen Sternhaufen M38, M36 und M37, im Fuhrmann beobachtbar.

Galaxie M51, im Semi-Apo (in Horizontnähe) gab nicht besonders viel her. deutlich aber schwach.

Kugelsternhaufen M13 schöne hell im Semi Apo, am Rand aufgelöst.

Offener Sternhaufen M45 die Plejaden, sehr schön.

Ende der Beobachtung am 15. September um ca. 2:00 Uhr MESZ wegen bedecktem Himmel. Nach einer geruhsamen Nacht ging es nach dem Frühstück weiter mit der Sonnenbeobachtung am Coronado PST. Hier eine Aufnahme mit Protuberanzen.

Beobachtung Ritten, 12. August 2007 ca. 00:00 h, MESZ

NGC 7293, Helixnebel. Kurze Beobachtung des Sonnenblumennebels. Aufgefunden vom Sternbild Adler ausgehend. Von „Zeta Aql“ über „Theta Aql“ zu „Delta Cap“ und dann zum Nebel. Deutlich als Nebel erkennbar. Strukturen sehr schwach, großer Nebel.

Beobachtung auf dem Ritten am 3. August 2007

Überflug der ISS – Internationale Raumstation von ca. 21:18 bis 21:22 MESZ. deutlich in der Abenddämmerung zu sehen. Im Feldstecher 16×70 war sofort zu erkennen, dass es sich nicht um die Beleuchtung eines Flugzeugs handelt. Es war zu hell. eine größere, hell beleuchtete Fläche war auszumachen. Die Struktur der Raumstation war nicht klar zuzuordnen. Gut zu sehen das Scheibchen im Gasriesen. Strukturen, wie etwas

Aussicht in Richtung Süden am Beobachtungsplatz am Ritten.
die Equatorialbänder auf der Oberfläche blieben verborgen. Die Scheibe des Planeten war so hell, dass man vielleicht mit Abblenden die Bänder erkennen könnte. Schön zu sehen die vier Monde.

Deep Sky Beobachtungen mit kurzer Beschreibung:

M19, KS, diffus, Nebel

M62, KS, diffus, Nebel

M4, OS, diffuser als offener Sternhaufen zu erkennen, Auflösung schwierig

M7, OS, prächtig im Feldstecher, orange-roter Stern im Haufen, Form nicht rund

M6 OS sehr schön aufgelöst im Feldstecher, auch hier orange-roter Stern im Haufen

M16, Adlernebel, bei indirektem hinsehen schön auch der Nebel zu sehen, gut sichtbar der Körper des Adlers

M26 OS, klein – wenig Sterne

NGC 6712, oder M11 OS, hell klein, schön

M22, KS sehr schön, groß, milchig, nicht aufgelöst im Feldstecher

M28, KS, klein

M8, Lagunennebel, deutlich, schön, links kleiner Sternhaufen

M20,21, schwach, OS, GN

M23, aufgelöst, OS, nicht besonders hell aber deutlich,

M25, schön im Feldstecher unregelmäßige Form, OS

M18, OS, klein, deutlich als OS zu erkennen

M17, GN, sehr schöner heller Nebel Form deutlich (Omeganebel, Schwanennebel)

Beobachtung auf dem Ritten am 20.9.2003

Seeing war gut, etwas Dunst nur nahe am Horizont. Ein Blick zum Zenit versprach aber einen tollen Beobachtungsabend. Es war nun doch schon eine ganze Weile her, dass ich mit dem Semi-Apo unter einem günstigen Beobachtungshimmel war. Es dämmerte noch ein wenig, weshalb ich anfangs das Rohr zum Mars schwenkte und scharf stellte. Ohne mit dem Vergrößern zu übertreiben versuchte ich Details zu erhaschen Die südliche Polkappe des Mars war als heller, ovaler Fleck zu sehen. Er nahm eine größere Region im Planetenscheibchen ein. Einige dunklere Strukturen waren zu erahnen, doch ist das Semi-Apo bei der Planetenbeobachtungen nicht besonders geeignet. Der Wind war nicht gerade von Vorteil und die fehlende motorische Nachführung lenkte beim manuellen Nachführen von der Beobachtung, bei höheren Vergrößerungen, ab. Cassiopeia war am Nordhimmel prächtig sichtbar. Warum nicht h und chi Persei reinnehmen. Gesagt, getan, im 32 mm, wie immer, sagenhaft. Nun spazierte ich in der Cassiopeia etwas spazieren. Da! Ein offener Sternhaufen. Schwach, ca. 40 und mehr Sterne in einem Gesichtsfeld von ca. einem oder 1,5°. Handelt es sich dabei um NGC 7789? Es konnte sich nur um diesen prächtigen offenen Sterhaufen handeln. Bei genauerem Hinsehen kam er mir nicht unbedingt rund vor, wie man es von den meisten OS gewohnt ist. Er war viel mehr oval. Doch kann mich der visuelle Eindruck ja getäuscht haben. Auf jeden Fall war dieses Objekt „Premiere“ für mich. Nun ein kurzer Schwenk zum Andromedanebel. Immer wieder einzigartig ist der Anblick dieser Spiralgalaxie. Sehr deutlich auch die Galaxien M32 und M110. M31 erstreckte sich im 32 mm Meade „Super Wide Angle“ über das ganze Gesichtsfeld von 3,5°. Da musste doch der Herkules noch am Nord-Westhimmel zu sehen sein. Schwups… das Teleskop auf M13 gedreht. Im 32 mm Okular sind die Sterne nicht vom Haufen zu trennen, also musste das 23 mm – 7,7 mm Vario drauf und noch mal scharf stellen. Bei ca. 78 Vergrößerungen konnte da schon etwas mehr zum Vorschein, doch bleibt das Objekt milchig. Nur beim indirekten Hinsehen wird etwas mehr am Rand des Kugelsternhaufens sichtbar.

Etwas unterhalb da leuchtet doch die Gemma so wunderschön blau. Warum nicht auch mal einen schönen Stern untersuchen. Leicht verständlich, dass der Stern seinen Namen erhalten hat. Er funkelt wunderschön blau wie ein Edelstein. Nun noch einen planetarischen Nebel. M57 war nicht weit von der nördlichen Krone entfernt.

Merkurtransit vom 7.5.2003

Beginn der Beobachtung um 8:10 MESZ. Die Sonne ist gerade über dem Osthorizont aufgegangen. Da der Hausberg doch um die 30° über dem normalen Horizont liegt, blieb mir die Beobachtung des 1. und 2. Kontakts verwehrt. Merkur war auf Anhieb zu erkennen (bei etwa 25,5 Vergrößerungen). Er war im oberen Nordteil der Sonne zu sehen. Zum ersten mal ist mir klar geworden wie groß die Sonne im Verhältnis zum Merkur eigentlich ist. Die Größenverhältnisse wie sie in Büchern dargestellt sind waren ja schon beeindruckend, aber diese Beobachtung übertraf alles. Wow! Mit der Canon Powershot hab ich noch einige Bilder geknipst. Das größte Problem ist das Scharfstellen mit dem Autofokus. Aus diesem Grund stellte ich die Funktion „Serienfotos“ ein stellte scharf, knipste ab und fokusierte am Teleskop während die Kamera die Aufnahmen machte, vor und zurück. Die Auswertung der Bilder (ca. 30) die von unscharf bis scharf waren viel noch an. Später hab ich noch einige Bilder in Photoshop Elements addiert. Weitere Bilder auf der Sonnenseite.

Mondbeobachtung am 13.12.2002

Beobachtungsort: Leifers. Gerät: Semi-Apo-Triplett. Okulare: Swarovski Vario, Konuns 4 mm Wetterbedingungen: 80 % rel. Luftfeuchte, zeitweise Wolken. Beginn: 20:30, Ende 22:00. Trotz des mittelmäßigen Seeings waren beim 8 Tage alten Mond eine Reihe an tollen Kratern und Gebirgszügen beobachtbar. Immer wieder erstaunt es mich, wie scharf man den Mond im Visuellen sieht. Auch noch so scharfe Fotografien können mir nicht einen so lebendigen Eindruck vermitteln, wie es die Beobachtung am Fernrohr tut. Die Schatten in und um den Kratern Plato, Copernicus, Clavius sowie an den Gebirgszügen Montes Carpathus, Montes Appenines sowie an den Alpes mit der Vallis Alpina war eine Augenweide. Im Südwesten konnte ich noch eine Furche eindecken, die wahrscheinlich auf die Rima Campanus zutrifft.

Beobachtung am 1.6.2002 – in Gummer

Beobachtungsort Gummer, Wetterbedingungen, nicht optimales Wetter, etwas dunstig. Beginn 20:30, Ende 02:00. Die ersten Objekte die am Himmel erschienen, waren Venus, und Jupiter über dem Westhorizont. Die Planeten kamen sich an diesem Abend sehr nahe. Sie standen in einer Entfernung von etwa 5° nebeneinander parallel zum Horizont. Beide standen zu dieser Zeit noch hoch über dem Horizont. Die Beobachtungen am Fernrohr waren weder an Venus, noch an Jupiter lohnend, da der Himmel doch ziemlich dunstig war. Die Phase der Venus war interessant, denn man konnte fast die ganze Scheibe sehen. Schätzungsweise 90 – 95 % der Planetenoberfläche. So gegen 22:00 konnte dann das Teleskop ordentlich am Polarstern ausgerichtet werden. Leider ist der Dunst in Horizontnähe dichter geworden und somit waren nur Beobachtungen um den Zenit möglich. Als Testobjekt für das Seeing schwenkte ich zu Epsilon Bootes. Ein Doppelstern der sich gut für kleine Geräte eignet. Er sollte schon im 3-Zöller zu trennen sein. Nach stufenweisem vergrößern konnte ich bei ca. 140 bis 160 x die beiden Komponenten trennen. Der Begleitstern ist deutlich schwächer als der Hauptstern. Man muss schon genau hinsehen um den schwächeren Stern zu sehen. Die Beobachtung konnte ich an einem 150 mm Newtonspiegel bestätigen. Die Objekte M3, in Canes Venatici, M27 in Vulpecula, M57 in der Lyra waren keine lohnenden Objekte. Bei solchen Bedingungen ist es dann halt so, dass man sich mit Fachsimpeln beschäftigt und auf bessere Sichtverhältnisse hoffen muss. Um 2:00 war aber jede Hoffnung verblasst und wir bauten wieder ab

Beobachtung am 13.8.2001 – Perseiden

Beobachtungsort Ritten. Wetterbedingungen und Seeing gut. Das Maximum der Perseiden war zwischen 17:00 und 18:00 erwartet. Da ich einige Sternfeldaufnahmen machte konnte ich zwischen 8:45 und 23:10 nur am Rande die Perseiden beobachten, da ich die Bilder mit Handnachführung machte. Es waren 10 Objekte, welche ich direkt verfolgen konnte. Dabei war auffällig, dass sie alle aus dem Sternbild Perseus zu kommen schienen, sich aber über den ganzen Horizont hinweg von Osten- bis Süden und Westen bewegten. Das schönste Objekt konnte ich ausmachen, als es sich in der Umgebung des Polarsterns hinweg nach Westen bewegte. Gerade hatte ich eine Strichspurenaufnahme im Gange, welche den Polarstern im Feld hatte. Meine Augen waren genau in diese Richtung fixiert als der Meteor überflog. Er war der hellste von den insgesamt 10 die ich direkt beobachten konnte. Ein leichtes aber doch deutliches Rauschen war zu vernehmen. Als ob eine Schwalbe im Gleitflug abwärts sauste. Hinter sich her zog er eine gewellte, dünne Rauchschwade, die aber nur zu sehen war, solange das Licht des Meteors sie beleuchtete. Und dieser Moment war schätzungsweise eine viertel Sekunde oder noch weniger. Ende der Beobachtung um 23:10. zur fotografischen Aufnahme

Beobachtung am 21.07.01 in Gummer

Die Sichtbedingungen waren gut. In der Abenddämmerung konnte man mit der Planetenbeobachtung beginnen, Mars stand im Ophiuchus bei etwa -25° Dekl. ziemliche tief. Bei starker Vergrößerung konnte man doch einige dunklere Bereiche ausmachen (bei ca. 150 x). Die Polkappen waren nicht zu erkennen. Beim durchmustern der Milchstraße in der Gegend m Sagittarius war eine deutliche Konzentration an Sternen aufgefallen. Die Form des Haufens ist oval, und erstreckt sich über ca. 3 bis, 3,5°. Es dürfte sich mit ziemlicher Sicherheit um die Milchstraßenwolke M24 handeln. Sie weißt keine Konzentration nach innen auf. Die Sterne sind eher gleichmäßig verteilt. Ein weiteres Objekt auf dem Programm war der Ringnebel M57 in der Leier. Bei ca. 19 Vergrößerungen war der Nebel nicht auffindbar. Erst bei ca. 30x konnte ich ihn als nebliges Pünktchen erkennen. Nun kam auch der Ring zum Vorschein, weitere Objekte waren Albireo, Doppelstern im Schwan. Im Sagittarius fand ich auch gleich den Lagunennebel M17 auf. Ein weiteres Objekt war h und chi Persei im Perseus, der Andromedanebel M31 musste auch getestet werden. Im weiten Winkel eine prächtige Galaxie. Beim spazieren schauen durch die Milchstraße stieß ich auf zahlreiche Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen, die ich aber nicht auf der Sternkarte ausgeforscht habe. Weiters war der da noch Linear A2 draußen im All. Aufgrund ungenauer Karten, hab ich den Kometen nicht auffinden können (Sollte im hinteren Teil des Pegasus sein). Ende der Beobachtung 1:00 Uhr.

Beobachtung am 12.05.2001 in Gummer.
Die Sichtbedingungen waren gut – bis sehr gut. (leichter Wind). Verwendetes Gerät Semi Apo Triplett. Weitere Geräte C11, Vixen 102, Takahashi 102, Dobson 35 cm. In der Abenddämmerung konnte man Merkur beobachten. Er stand in der Nähe von Jupiter. Leider war er ziemlich nahe am Horizont und war deshalb nur als oranges flimmriges Scheibchen zu sehen. Auch Jupiter, der doch etwas höher stand, zeigte keine Besonderheiten. Als nun der Himmel völlig dunkel geworden war, probierte ich sofort den KS M13, im Herkules. Bei etwa 100 Vergrößerungen war er doch sehr gut zu sehen. Man konnte den Haufen doch deutlich von einem Nebel unterscheiden. Das Zentrum war ziemlich milchig aber im äußeren Bereich wurden doch einige Sterne sichtbar. Als zweites Objekt war M57 der Ringnebel in der Leier dran. Sehr deutlich war der dunkle Teil im Zentrum zu sehen und auch der Rest war knallhell. Ein Prachtexemplar war auch der KS M5 im Serpens (Caput) unterhalb von Bootes. Seine außergewöhnliche Form war auf Anhieb zu sehen. (asymetrisch). Da er der hellste KS nördlich des Himmelsäquators ist konnte ich die Vergrößerung auf ca. 150 x hochschrauben. Die Randgebiete zeigten bei indirektem hinsehen jede Menge nadelstichgroße Sternchen. Da auch der Rabe ziemlich hoch über dem Horizont stand, musste ich noch die Sombrero Galaxie M104
versuchen. Schon bei geringer Vergrößerung war die Galaxie gut als länglicher Nebel mit dunklem Zentralband zu erkennen. Fast im Zenit stand da noch M 51, die Wirlpool Galaxie. Auch diese war bei ca. 18 x schon gut sichtbar (beide Elemente). M101 die Spiralgalaxie im Sternbild Ursa Major war bei etwa 18x gut sichtbar geworden. Details konnte ich keine ausmachen. An einem 35 cm Spiegel konnte ich eine Galaxie beobachten die wunderbare Strukturen und Details zeigte. Sie war von der Kante her zu betrachten. Die Skizze habe ich erst am darauf folgenden Tag

Zeichnung der Spiralgalaxie NGC 4565, eingescannt und nachbearbeitet am Computer.
angefertigt, um den Namen der Galaxie ausfindig machen zu können. Es handelt sich um die Spiralgalaxie NGC 4565 (siehe Zeichnung) im Sternbild Coma Berenice.

Mondfinsternis vom 09.01.2001

Der Mond hatte schon kurz nach dem ersten Kontakt ein Halo, welches auf die relativ hohe Luftfeuchtigkeit zurückzuführen war. Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten begann so ziemlich genau um 8.51. Als Erstes ist mir sofort aufgefallen, dass diese Mondfinsternis dunkler war, als jene vom 21 Januar 2000. War das auch auf die feuchtere Luft und somit die geringere Transparenz des Himmels zurückzuführen? Im Feldstecher konnte man ein Farbenspektrum von aschgrau bis dunkel orange sehen. Auffällig waren auch die Mare, welche sehr dunkel waren. Auch konnte man eine einzigartige räumliche Wirkung ausmachen. Ende des Finsternis: ca. 23.00 Uhr.

Beobachtung am 28.10.2000 in Gummer. Von 18:30 bis 23:30

Wetterbedingungen und Seeing: gut. Schon kurz nach Sonnenuntergang kam die Venus am süd- westlichen Horizont zum Vorschein. Im Teleskop war sie ganz schön flimmrig, doch konnte man die Phase sehen. Um 19:30 Uhr MESZ begann ich die Ausrichtung des Teleskops am Polarstern. Etwas später begann ich die ersten Objekte Aufzuspüren. Im Schützen konnte ich auf Anhieb die Messier Objekte, M16 (Adlernebel) M17 (Omeganebel) und M18 (kleiner offener Sternhaufen) ausmachen. Im 32 mm Meade Okular brachte ich alle 3 ins Blickfeld, wobei M16 u. M18 ca. 3,6° voneinander entfernt sind. Der Adlernebel erschien als nebliger strukturierter Fleck bei 18 Vergrößerungen. Bei 64 x war aber nur mehr der Sternhaufen zu sehen. Dazu ist zu sagen, dass es oberhalb des Horizonts etwas dunstig war. Oberhalb dieser Region war ein offener Sternhaufen zu sehen. Die Form des Haufens war deutlich dreieckig. Der Haufen öffnet sich nach Westen. h und chi Persei war als nächstes dran. Immer wieder ein prächtiges Objekt. Kurz noch einen Abstecher zum Andromedanebel M31. M110 war auch deutlich zu sehen. Nun zum Ringnebel in der Leier. Bei 18 x nur zu erahnen, fast sternförmig. Wenn man die Position nicht kennen würde, dann würde man den Nebel glatt übersehen. Die besten Beobachtungsergebnisse hatte ich bei 150 x erzielt, wobei die innere, dunkle Region am besten bei indirektem Hinsehen erkennbar ist. Inzwischen haben auch die Planeten Saturn und Jupiter eine günstige Beobachtungsposition erreicht. An Saturn waren die Cassiniteilung sowie ein breites dunkles Band zu sehen. Auf Jupiter waren die zwei zentralen Bänder wunderschön zu sehen. Ein dünneres Band auf der nördlichen Halbkugel konnte ich auch ausmachen. An einem Meade Newton Teleskop war der Uranus eingestellt. Den musste ich unbedingt sehen. Bei 150 cm Öffnung und einer Vergrößerung von ca. 200 x war deutlich ein türkis, bläuliches Scheibchen zu erkennen. Details: keine. An einem C11, etwas größer, war Uranus ebenfalls deutlich als Scheibchen zu sehen. An einem Dobson mit 40 cm Spiegel war der Cirrusnebel ein leichtes. Wunderschöne Filamente durchzogen den Okularauschnitt. Sehr eindrucksvoll. Mit demselben Gerät war M33 eine Augenweide. Es waren ansatzweise die Spiralarme zu erkennen. Die Begleitgalaxie M110 von Andromeda war bei direktem Hinsehen deutlich zu erkennen. An einem Meade 8″ konnte ich NGC 7009 (Saturnnebel) zum ersten mal bewundern, der als planetarischer Nebel auszumachen war.

Beobachtung am 26.10.2000 in Leifers

22.00 Das Wetter war eher trüb. Doch die Planeten Saturn und Jupiter waren mit freiem Auge gut zu sehen. Also stellte ich mein Scope auf den Balkon und versuchte mich zuerst an Saturn. Bei etwa 150 x waren die Cassiniteilung schon recht gut zu sehen. Bei längerem hinsehen konnte man auch einen dunklen Streifen auf der südlichen Saturnoberfläche sehen. Auch die Abgrenzung der Ringe war scharf. Also versuchte ich mich noch an Jupiter. Dieser nährt sich seiner Opposition und ist deshalb besonders schön zu sehen. Auf Anhieb waren außer den beiden Hauptbändern auf der Nordseite deutlich ein feineres Band zu sehen, welches sich deutlich abgrenzen lies. GRF oder sonstige Erscheinungen konnte ich aber keine ausmachen. Ende 23.00.

Beobachtung am 20.08.2000 in Leifers

Wolkenlos, jedoch dunstig im Süden. Vom Skorpion waren gegen 22 Uhr nur die Hauptsterne sichtbar. Etwas besser war die Sicht gegen Osten. Als erstes Objekt bekam ich den Hantelnebel M27 zu sehen der recht gut zu erkennen war. Details oder Strukturen waren jedoch nur zu erahnen. Weiters gelang es mir M15 hereinzukriegen (aufgefunden bei etwa 18 x) . Der Kugelförmige Sternhaufen war im ersten Moment recht hell, gab aber bei Vergrößerungen um 80 x auch nicht recht viel mehr Details her. Das Zentrum war kräftig hell. Ein weiterer heller KS ist M2. Auch an diesem Objekt waren nicht viele Details zu sehen.

Beobachtung am 4.3.2000 auf dem Ritten. 1350 m

Die Sicht war sehr gut, aber es war etwas windig. An den Planeten Jupiter und Saturn waren keine besonderen Details zu sehen. Die Cassini-Teilung war nicht deutlich erkennbar. Ich habe mein Auge aber auch nicht sonderlich angestrengt um die Teilung zu sehen. Als nächstes musste ich den Orionnebel testen. Dieser war deutlich und klar. Schon im 32 mm Okular waren jede Menge Strukturen sichtbar. M41 war im 32 mm Okular sehr schön zu sehen. Schon mit freiem Auge war M44 (OH) im Krebs zu sehen. Etwas darunter gelang es mir M67 (OH) auszumachen. Dieser offene Sternhaufen erscheint etwas länglich. Am schönsten zu sehen war OH im 32 mm Okular Als nächstes musste ich noch Galaxien um 23 UMA versuchen. Im großen Feld waren gleich 3 Galaxien sichtbar. Die hellste und größte ist M81. Ansatzweise sind Strukturen zu erkennen. Bei diesem Objekt, so schätze ich, würde man bei 200 mm Öffnung mehr zu sehen bekommen. Deutlich auch M82. Nur bei indirektem Hinsehen war NGC 3077 zu sehen. NGC 3077 ist auch deutlich kleiner als M82. Außerdem sind M82 und M81 deutlich länglich, während NGC 3077 rundlicher, mit ausgefranstem Rand erscheint. Ich verweilte noch einige Zeit, um die Milchstrasse mit freiem Auge zu durchmustern.

27.02.2000 Beobachtungsabend auf der Seceda 2.500 m (Gröden).

Aussicht vom Beobachtungsplatz auf der Seceda (2.500 m). Im Hintergrund die Sellagruppe rechts der Sasslong .
Das Wetter war klar, doch konnte man im Tal einen Bodennebel ausmachen. Dies würde aber bei Zenitbeobachtungen nicht weiter stören. Beobachtungsbeginn ca. 19:00. Zunächst waren die Planeten an der Reihe. Jupiter hatte gerade einen Schattendurchgang des Mondes Ganymed. Im Triplett zu sehen. Die Cassini-Teilung der Saturnringe war bei ca. 160 Verg. marginal zu erkennen. Nun ging es an etwas schwierigere Objekte. Zunächst war der Orionnebel an der Reihe. Wunderschöne Strukturen kamen zum Vorschein. So hatte ich den Orionnebel noch nicht oft gesehen. Auch M43 kam sehr schön zum Vorschein. Verwendete Okularbrennweiten: 7,7 – 23,1 und 32 mm. Auf den Einsatz des Verdopplers verzichtete ich. Interessant war der Einsatz eines Nebelfilters 31,8 mm Durchmesser. Der Orionnebel war Testobjekt. Fazit: Bei so kleiner Öffnung (100 mm) wurde der Nebel sehr viel dunkler. Trotzdem waren Strukturen zu sehen. Besser und heller war M42 ohne Filter. H und Chi Persei waren an diesem Abend Klasse Objekte! knallhell und eine Menge Sterne waren zu sehen. M31 und die nebenstehenden Galaxien M32 und M110 waren deutlich zu sehen. M44, Krippe oder Bienenstock konnte schon mit freiem Auge ausgemacht werden. Sehr schön auch im großen Feld (32 mm Okular). Ein lichtschwacher länglicher Fleck war M109, Galaxie vom Typ SC. Das interessanteste Objekt an diesem Abend war M46 Ein sehr schöner offener Sternhaufen im Sternbild Puppis (Achterschiff). M47 in ca. 1° Abstand enthält hellere Sterne. Diese sind aber weniger. 1/2° von M47 entfernt war auch NGC 2423 sehr schön zu sehen. Aufgefunden habe ich das Trio mit freiem Auge. M46 enthält ca. 150 Sterne. Im OH ist ein Gasnebel eingebettet, den ich aber nicht sehen konnte.

05.02.2000 Beobachtungsabend in Gummer (gutes Seeing)

Beginn ca. 19:00 Ende 24:00. Objekte: Wunderschön zu sehen war der Orionnebel, deutliche Strukturen waren erkennbar. (M42-M43). Weiters gelang es mir den planetarischen Nebel M78 im Orion zum ersten mal ins Okular zu bekommen. Aufgefunden habe ich ihn mit dem 32 mm Okular. (18,75 Vergrößerungen). Bei dieser Vergrößerung war er schon deutlich als Nebel zu erkennen. Beim Einlegen der Verdopplerlinse in Kombination mit dem Swarovski Vario bei ca. 156 Vergrößerungen war der Zentralstern zu sehen. Ein zweiter Stern, etwas außerhalb des Zentrums, aber trotzdem immer noch im Nebel, war zu sehen. M35 im Zwilling musste auch noch angeschaut werden. Etwas später sah ich mir M1, den Krebsnebel an. Im 32 mm Okular war er leicht aufzufinden. Bei 17,75 Verg. waren keine deutliche Strukturen zu erkennen. Auch bei 78 Verg. waren nur Unregelmäßigkeiten am Rande des Nebels zu sehen. Ein sehr schönes Objekt im Teleskop ist M37. Dieser offene Sternhaufen enthält um die 200 Sterne. Im Triplett erscheinen die Sterne als kleine, nahezu punktförmige, sehr feine Lichtquellen. Wunderschönes Objekt! Ca. 4100 Lichtjahre entfernt. Weiters habe ich H und chi Persei bewundert, hinzu kommt noch M31, der Andromedanebel und einige offene Sternhaufen in der Region um Sirius. Beim Beobachten des Horizonts um Canis Major ist aufgefallen, dass man Sterne bis -35° klar sehen kann.

21.01.2000 Mondfinsternis

Da die Mondfinsternis sehr früh am Morgen stattgefunden hat, war ich erst zum 2. Kontakt rechtzeitig mit dem Teleskop auf dem Balkon. Beginn des 2. Kontaktes ca. 5:55 Uhr MEZ. Die Farben während der Totalität waren von Kupferrot bis fahl-grau-blau. Mit freiem Auge und mit Feldstecher kamen die Farben am besten zur Geltung. Sie wechselten von Minute zu Minute. Während dieses Farbenschauspiels knipste ich einige Fotos. Film: Kodak gold 400 ISO. Weiter Versuche im Direktfocus f/6 in Verbindung mit dem Semi-Apo-Triplett. Nun zur Auswertung. Die Aufnahmen mit dem 70 mm Objektiv waren alle samt nichts geworden, da der Mond auf dem Film einen Durchmesser von etwa 1 mm hat. Diejenigen, die ich im Direktfocus bei f/6 aufgenommen habe sind „teilweise“ gelungen. Hier das Beste, welches noch Nachbearbeitet wurde.

15.01.2000 Mond in der Nähe von Saturn

Der 8 Tage alte Mond begegnet Saturn. Nach mehreren Versuchen den Reflexionsnebel M78 aufzufinden (das mir nicht gelang) wandte ich mich der Planeten- und Mondbeobachtung zu. Saturn war heute durch die Nähe des Mondes nicht so gut zu sehen. Trotzdem war ein dunkles Band zu erkennen, dass sich unterhalb des Äquators befand. Auch die Cassini-Teilung der Saturnringe war mit dem Verdoppler und dem Swarovski bei 7,7 mm Brennweite „deutlich“ zu sehen. Jupiter zeigte sich mit einem sehr gut sichtbarem Mondschatten. Es waren am heutigen Tag 2 Schattendurchgänge angesagt (mit etwa 30 Min. Abstand). Nach meinen Schätzungen dürfte es sich um Europa handeln.

Archimedes, der prachtvolle Mondkrater, herrlich im 7,7 mm Okular.

7.1.2000 Beobachtungsabend bei den Tennisplätzen in Klobenstein. 19:30 bis 20:45

Dieser Beobachtungsabend galt in erster Linie der Fotografie von Sternbildern. (ohne Nachführung). Beobachtete Objekte bei sehr gutem Seeing: M42, M43, M35, im Semi-Apo Triplett. Im C8 von Vedani NGC 2392, der Eskimonebel, als Nebel deutlich zu erkennen. Sehr kleines Objekt! Die Beobachtung haben wir bei etwa 100 Vergrößerungen durchgeführt. Auch beim Aufsuchen sollte man um die 100 Verg. verwenden, da man den Nebel sonst für einen Stern verwechseln könnte. Im Semi-Apo-Triplett konnte ich das Objekt nicht finden. Wahrscheinlich lag das an der angewandten Vergrößerung, die ich für die Suche Verwendet habe. (23 mm Okular von Swarovski). NGC 2392 dürfte sich etwa 2,5° unter delta Gem. befinden. Delta Gem. erscheint im Teleskop orange-gelb. Das Auffinden der NGC’s 2264 (OS) und 2261 (Hubbels veränderlicher Nebel) gelang mir nicht.

16.12.1999 Beobachtung von ca. 20:00 bis 21:30 Uhr, in Seit.

Das Wetter war kalt, windig aber trotzdem mit einem brauchbarem Seeing. Beobachtete Objekte: Saturn, Jupiter, M42, M43, M35 in den Zwillingen, h und chi Persei, (Doppelsternhaufen). Im Sternbild Krebs habe ich einen OS ins Okular bekommen, der eine Vielzahl von punktförmigen, schwachen Sternen enthielt. Es dürfte sich dabei um M44 oder M67 handeln. Es war eindeutig der selbe Haufen, den ich schon in einem Protokoll aus dem Jahr 1995 erwähnt hatte. Auch damals gelang es mir aber nicht den offenen Sternhaufen eindeutig zu identifizieren.

28.11.1999 Beobachtung 19:00 bis 20:00 bei 78% relativer Feuchte, +1°C, gutem Seeing.

Auch heute habe ich wieder die Barlowlinse eingesetzt, um mir die Cassini-Teilung auf den Saturnringen anzusehen. Bei 200 Vergrößerungen war sie deutlich zu sehen. Nun versuchte ich das 4 mm OR aufzusetzen, dass mir 300 Vergrößerungen bringen sollte. Sobald Saturn scharf gestellt war, ging ich auf die Suche von Details. Die Cassini-Teilung wieder deutlich zu erkennen! Auch die Konturen des Planeten waren scharf und kontrastreich.

27.11.1999 Beobachtung um ca. 19:30 bis +2°C, relative Luftfeuchtigkeit 74 %

Der Andromedanebel steht jetzt um 10:30 nahe am Zenit. War trotz der relativ hohen Luftfeuchtigkeit recht gut zu sehen. Auch Jupiter war wieder ein Prachtexemplar. Bei der Jupiterbeobachtung war schon bei 78 Vergrößerungen einiges an Details zu sehen. Es war eine Verdickung im breiteren Band zu erkennen. Weiters gelang mir die Beobachtung der Cassini-Teilung (Saturn). Durch Einsatz der Barlow-Linse, kombiniert mit dem 6 mm OR Okular war sie bei 200 Vergrößerungen deutlich zu sehen. M74 (Galaxie vom Typ Sc, 14m Flächenhelligkeit) konnte ich nicht auffinden.

24.11.1999 Beobachtung um ca. 19:30 bis 21:00

1 Tag nach Vollmond. Der Himmel war voll aufgehellt durch den Mond. Trotzdem versuchte ich mich am Ringnebel in der Leier M57. Nach kurzem Suchen war er im 32 mm Okular bei etwa 19 Vergrößerungen zu sehen. Leider waren bei 78 Vergrößerungen nicht viele Details zu sehen. Beim indirektem Hinsehen war eine Verdunklung im Zentrum zu erkennen. M56 habe ich nicht aufgefunden.

20.11.1999 Beobachtung in 1200m.

Seeing: wechselhaft (gut bis leicht bewölkt). Beginn: 19:50 bis 22:30. Temperatur -5°C

Beobachtete Objekte: Jupiter, Saturn, M57 Ringnebel in der Leier, M42 Orionnebel, H und Chi Persei, Albireo. Verwendete Geräte: Semi Apo Triplett, C8 auf Vixen GP – DX Albireo habe ich das erste mal gesehen. Ein wunderschöner, leicht zu trennender Doppelstern. Die Farben der Sterne sind orange-gelb bei einem. Der Begleiter ist wunderschön und funkelt blau wie ein Saphir. Sehr schönes Erlebnis. Die Sterne sind 34.5″ voneinander getrennt.

20.11.1999 Beginn der Beobachtung 15:21 MEZ

Objekt: Sonne. Verwendetes Okular: Swarovski Vario, verwendeter Filter: Mylar

Es waren jede Menge Flecken zu sehen. Davon einige vom Typ A, Typ I, Typ, E

20.11.1999 Beginn der Beobachtung um 7:25 Uhr.

Beobachtung am Morgen (hell).Objekte: Venus. Die Phase ist zur Zeit etwas mehr als halb. Am besten sichtbar bei 100 x. Bei 150 x treten auffällige Farbsäume (bläulich) in Erscheinung. Bei dieser Beobachtung waren sie störend. Ende 7:55 (Planet immer noch gut zu sehen)

14.11.1999 Beginn der Beobachtung um 18:30 Uhr.

Himmel heiter, seeing gut, relative Luftfeuchte 89 %. Verwendetes Gerät: Semi Apo Triplett 100/600. Beobachtete Objekte: Mond (1 Tag vor Halbmond). Jupiter: Schön zu sehen die beiden Äquatorbänder und seine 4 Monde. Im breiteren Band konnte ich zwei Unregelmäßigkeiten ausmachen. Saturn: Deutlich zu erkennen ein dunkler Streifen auf der Planetenoberfläche. Die Cassini-Teilung war nicht zu sehen. (100 Vergrößerungen). Ende 19:44

09.10.1999 Beobachtung in Gummer

Sicht: Gut, teilweise leicht bewölkt, kein Taubeschlag. Die Beobachtung stand ganz im Zeichen der Planeten Jupiter und Saturn, die schon um 9:00 Uhr bzw. um 9:30 über dem Horizont im Osten zu sehen waren. Darüber hinaus habe ich die Andromeda Spiralgalaxie M 31 angepeilt. Gut zu sehen waren auch die beiden Begleitgalaxien M 32 und M 110. Weiters wurde M 33 im Triangulum (Dreieck) ins Okular geschubst. Im Sucher war M 33 nicht zu sehen, aber im 32 mm war ein diffuser, großer Fleck zu sehen. Der Nebel ist kaum als Galaxie zu identifizieren gewesen. Die Suche nach dem Ringnebel in der Leier gelang an diesem Abend nicht. Im Semi-Apo-Triplett war Jupiter mit den zwei Bändern deutlich zu sehen. An den Bändern waren Einkerbungen bzw. Unregelmäßigkeiten zu erahnen. Als Vergrößerung für die Planetenbeobachtung habe ich 150 x angewandt. Faszinierend, wie immer, war Saturn mit seinem Trabanten Titan. Die Farbe des Planeten erschien Ockergelb. Der Ring steht zur Zeit schön zur Seite. Auch hier bei 150 x schön zu sehen. Auf die Cassini-Teilung hab ich nicht besonders Acht gegeben.

10.09.1999 Beobachtung in Leifers

Die Sicht war befriedigend. Es gelangen mir die Objekte M 71 Kugelsternhaufen im Sternbild Pfeil und M 15 KS im Sternbild Pegasus. Bei 18 x war der KS M 71 nicht leicht auffindbar. er erschien als schwacher Nebelfleck. M 15 dagegen war bei 18 x gut zu erkennen. Bei 30 bis 40 x war M 15 am besten beobachtbar, obwohl keine Einzelsterne zu erkennen waren. 100 x war schon zu viel des Guten. Man sah einen Nebel, dessen Zentrum stark aufgehellt ist und nach außen hin immer schwächer wird. Die Auflösung in einzelne Sterne gelang nicht.

30.04.1999 Beobachtung in Leifers

Der Kugelsternhaufen M 3 im Sternbild Jagdhunde war im 32 mm Okular nur als kleiner Nebelfleck zu erkennen.

Totale Mondfinsternis vom 16.09.1997

Um ca. 9:00 Uhr ging der Mond im Osten über dem Leiferer Horizont auf. Sofort war zu erkennen, dass der Mond nicht seine ursprüngliche Farbe hatte. Er erschien in einer rötlichen bis bläulichen Farbe. Die Meere und das innere der Krater erschien im Halbschatten, den die Erde auf den Mond warf, dunkel gefärbt (dunkelbraun). Am Rande des wieder beleuchteten Mondes war die Farbe bläulich. Als ganzes war die Mondkugel eher glasig. Eine ungewohnte Ansicht präsentierte sich dem Betrachter an diesem Abend.

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