Nikon D5500 auch für Astrofotografie? Mal sehen…

Es hat doch etwas gedauert, bis ich die Nikon D5500 einigermaßen im Griff hatte. Neue Tasten einstudieren, sich in die Menüführung einlesen so dass im Ernstfall alles leicht gefunden wird. Die Funktionen auch bei totaler Dunkelheit voll ausnutzen zu können und auch sonst Einstellungen einzustudieren, war das Ziel der Übung. Fernauslöser aktivieren, ISO umstellen dann noch die Blende etwas schließen, und die Schärfe kontrollieren und korrigieren, und dann schließlich belichten.

Hier nun ein erstes Ergebnis in voller Auflösung: Belichtung: 15,9 Sek, Blende 1:3,5, ISO 3200, Objektiv Nikkor 50mm 1:1.8 D, das Ganze mit Nachführung Vixen Great Polaris. Nachbearbeitet mit Nikons Software Capture NX-D.

_DSC0441_Sirius
Sternbild großer Hund. Nicht im Bild „Aludra“ Eta CMa. Unterhalb von Sirius Messier 41

 

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6 Gedanken zu “Nikon D5500 auch für Astrofotografie? Mal sehen…

  1. Der Sucher ist optisch. Zum Scharfstellen in der Dunkelheit eignet er sich bedingt, da Sterne einfach zu klein dargestellt werden. Was aber hervorragend zum Scharfstellen funktioniert, ist Liveview. Sobald der Stern zum scharfstellen eingestellt ist, voll auf dem Monitor ranzoomen und dann am Objektiv Scharfstellen. Die Kontrolle wird auf dem Monitor angezeigt. Nach zwei Minuten kann es losgehen.

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  2. Sehr schönes Bild. Trotz ISO 3200 nicht sichtbar „verrauscht“. Das Rauschen ist bei meinen Versuchen mit der Canon 650D und dieser ISO-Zahl viel heftiger.
    Wie bekommst Du eigentlich den Sterneffekt hin?
    Und ist bei 50 mm schon eine Nachführung bei 16 sek. Belichtungszeit nötig?

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    1. Danke für die Blumen.

      Das Rauschen wird im ersten Schritt bei eingeschalteter Rauschunterdrückung in der Kamera gemacht (nicht immer). Die Aufnahmezeit verdoppelt sich. Nachher korrigiere ich noch etwas mit der hauseigenen Software von Nikon.

      Das Ganze geht selbstverständlich auch bei Canon. Der Sterneffekt entsteht durch die Lamellen des Objektivs.

      Vielleicht würden die Sterne bei der Aufnahme auch noch ohne Nachführung punktförmig abgebildet. Hängt aber stark davon ab wie nahe oder wie weit weg Himmelsäquator man fotografiert, welche Brennweite man verwendet und wie lange man belichtet. 16 Sek. kommt mir schon etwas viel vor. Am Himmelsäquator würde ich bei 50 mm Brennweite 5 Sek. und < schätzen, bei 45° < 7 und bei 70° Deklination < als 13 Sek.

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