Sternbild Fuhrmann

Und wieder einmal geht es ein paar Jahres zurück… Eine meiner ersten Aufnahmen des Nachthimmels waren Sternfeldaufnahemen mit einer Agfa Isolette II. Zur Nachführung diente damals eine voll mechanische „Purus Astromechanik“, die mir ein Vereinskollege geborgt hatte. Interessant zu beobachten ist, dass bei 15 Minuten Belichtung auf schwarz/weiss Film, Ilford 400 ISO, gerade mal die hellsten Sterne auf der Fotografie zu sehen sind. Verglichen mit der heutigen digitalen Technik bei gleichen Bedingungen nicht gerade viel. In diesem Beispiel sind die offenen Sternhaufen, im Sternbild Fuhrmann,  gerade noch zu erkennen.

Wenn man sich diese Langzeitbelichtung ansieht kann man sofort erkennen,  dass für den Astrofotografen (digital) tolle Zeiten angebrochen sind. Digitale Spiegelreflexkameras sind in der Lage in wenigen Sekunden das gleiche Ergebnis, wie hier abgebildet, zu erzielen. Was die Auflösung betrifft, kann man nicht das  Selbe sagen. Kameras mit einem der CCD- Chip, der in etwas die Größe des hier verwendeten Films im Format 6 x 6 hat, ist für den Amateur kaum erschwinglich. Es bleibt also spannend.

Auriga
Objekt:
Sternbild Auriga
Gerät -Brennweite: Agfa Isolette Solinar Objekiv- 70mm
Film: Ilford SW 400 ISO – Format 6×6
Uhrzeit MEZ: Winter 2000
Belichtungszeit: ca. 15 Min.
Nachführung: Purus Astromechanik
Ort: Ritten – Klobenstein
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